Ausbau von Schulen in Alwar, Mbettite, Ndioum, Doubangué

In Senegal gibt es besonders in ländlichen Gegenden fast in jedem Dorf das Problem, dass die bestehende Schule zu wenig Klassenzimmer hat oder dass die Gebäude alt und einsturzgefährdet sind. Die Eltervereinigungen bemühen sich aus Schilfmatten provisorische Klassenzimmer zu bauen, doch die können wegen des extremen Klimas meist nur einige Monate benutzt werden. Auch erschwert allerlei Ungeziefer einen geregelten Unterricht. Unterricht im prov. Klassenzimmer

Von der Regierung gibt es einen Beschluss, dass es dem Land ein Anliegen ist, dass möglichst alle Kinder zur Schule gehen können, da es in Senegal immer noch rund 60% Analphabeten gibt. Doch leider wird das hohe Budget für Bildung hauptsächlich in die Universitäten investiert. So gehen die Dorfschulen leer aus und der Bau einer Schule dauert Jahre. Wenn aber mittels humanitärer Hilfe Klassenzimmer gebaut werden, werden die nötigen Lehrer angestellt, der Schulbetrieb ist also gesichert.

In den Dörfern Alwar, Mbettite und Ndioum fanden wir besonders drastische Verhältnisse vor und haben uns deswegen entschlossen die schon bestehenden Schulen auszubauen oder alte Gebäude zu ersetzen.

Projekt Ausbau der Primarschule in Alwar

Alwar liegt 12 km von Ndioum entfernt, fast schon an der mauretanischen Grenze und ist nur über 2 Flüsse mittels Fähren zu erreichen. Während der Regenzeit ist das Dorf praktisch von der Aussenwelt abgeschnitten. Das Leben ist unbeschreiblich hart dort. Ich habe dort einen ganzen Tag mit einer Familie  verbracht, um zu sehen wie gekocht wird, mit ihnen zu essen und etwas über das Dorf zu erfahren. Zwar gibt es noch keinen Strom, aber Gott sei Dank Wasser genug (Wasserturm und Flussnähe). Aber auf den ersten Blick sah ich nur Sand soweit das Auge reicht. Dorf Alwar Die meisten Häuse sind aus Lehm gebaut und innen angenehm „kühl“ ( Aussentemperatur war 45 Grad). Ich habe die Leute gefragt was sie denn an so einen ungastlichen Ort hält und bekam zur Antwort, dass dies ein geschichtsträchtiger Ort ist. Ein Vorfahr war ein Vorkämpfer des Islam und wird in ganz Senegal fast wie ein Heiliger verehrt. Seine Geburtshütte und sein späteres Wohnhaus stehen immer noch und es wurde ihm zu Ehren eine Moschee aus Lehm gebaut. Moschee Natürlich ist das ganze Dorf mit ihm verwandt, und man kann doch nicht die Erde seiner Ahnen verlassen. Das Dorf kann nur überleben, weil viele Junge in Dakar oder Europa leben und ihren Familien helfen.

Problematik der Schule:

Die Schule besteht aus 2 Gebäudetrakten mit je 3 Klassenzimmern und 2 Klassenzimmern plus 1 Lehrerzimmer. Das Gebäude mit 2 Klassenzimmern ist in einem sehr schlechten Zustand und droht einzustürzen. Aus diesem Grund wurde den Lehrern untersagt, darin zu unterrichten. Das stellt sie vor sehr grosse Probleme, da die anderen Klassenzimmer zu klein sind, um darin 2 Klassen zusammen zu nehmen. Also riskieren sie es weiterhin in dem einsturzgefährdeten Gebäude zu unterrichten, was natürlich unverantwortlich ist. einsturzgefährdetes gebäude

Der Dorfchef hat eine Anfrage an mich gerichtet, ob ich keine Möglichkeit sehe, Sponsoren zu suchen, um den Neubau von 2 Klassenzimmern zu ermöglichen. Wenn es finanziell möglich ist, möchte ich gerne noch ein Zimmer mehr bauen, denn ein Klassenzimmer ist ein Provisorium aus Schilfmatten, das nur während ein paar Monaten benutzt werden kann.

Die Schule ist sehr gut geführt, und es wurde sogar einen Schulgarten angelegt, damit die Schüler lernen wie man mit Bewässerung Gemüse anpflanzen kann. Mit diesem Gemüse wird in der Schulkantine gekocht, denn viele Kinder kommen aus den umliegenden Dörfern und können über Mittag nicht nach Hause gehen. schulgarten in alwar

Ausbau der Schule

Dank der grossen Spende von 2 Stiftungen in FL, dem Verein “people-together” (www.people-together.com) und dem Erlös einer grossartigen Bilderauktion der Primarschule Mauren, den der LED verdoppelt hat, war es möglich in der Schule von Alwar 3 Klassenzimmer à 7m x 9m zu bauen. Auch konnten die vier alten Toiletten saniert werden und 40 Schulmöbel wurden von einheimischen Handwerkern angefertigt. Es war erfreulich zu sehen mit wieviel Engagement die ganze Dorfbevölkerung bei diesem Projekt mitgearbeitet hat.

An dieser Stelle will ich nicht vergessen meinem Projektleiter Malick Gueye im Senegal einen ganz besonderen Dank auszusprechen. Er hat fast Unmögliches möglich gemacht. Die klimatischen Verhältnisse waren während der Bauzeit extrem wie noch nie. Zuerst Hitze bis zu 50°C mit starkem Wind, dann eine sehr starke und lange Regenzeit, in der Alwar von der Umwelt abgeschnitten war, da die Fähre nach Ndioum nicht fahren kann. Doch es wurden immer wieder Lösungen gefunden, um Arbeiter und Material nach Alwar zu transportieren. Entweder mit Pirogen über den Fluss, was natürlich sehr gefährlich ist, oder auf Umwegen mit einem Allradauto 40 km auf überfluteten Sandpisten. verladen von 40 neuen schulmöbeln

Aus diesen Gründen sind die Baukosten von 3 Klassenzimmern auch um ca. € 2000.- überschritten worden. Die Transporte waren wesentlich höher durch die Umwege, was nicht vorhersehbar war. Die reinen Baukosten liegen sogar unter dem Budget. 3 neue klassenzimmer

Die positive Erfahrung, die ich beim Bau dieser Klassenzimmer mit der Dorfbevölkerung und den Handwerkern gemacht habe, bestätigt mir, dass es unbedingt notwendig ist die Bedürfnisse der Dorfbewohner abzuklären und sie in die Planungen miteinzubeziehen. Dann identifizieren sie sich mit den Projekten und helfen gerne mit.

Die Renovation der 4 Toiletten, die gemauerten 3 Wandschränke und die 40 Schulmöbel kosteten € 3880.-

 Büro Collège Alwar

Seit 2015 hat Alwar auch ein Collège. Im Frühjahr 2016 hat der Direktor des Collège in Alwar eine Anfrage an TERANGA Senegal geschrieben. Damals wurden dringend Klassenzimmer für das neu genehmigte Collège in Alwar benötigt. Zwei Räume waren im Bau, konnten aber wegen Geldmangel nicht fertiggestellt werden. So wurde in den einsturzgefährdeten Räumen der Primarschule und z.T. auch in Schilfmattenprovisorien unterrichtet. Ein Lehrerzimmer gab es nicht, der Direktor stellte sein Privatzimmer zur Verfügung, das nahe der Schule ist.

Im Laufe des Jahres 2016 erhielten wir genügend Spenden, um wenigstens die 2 angefangenen Klassenzimmer fertig bauen zu können. Doch als wir anfangen wollten zu bauen, sagten uns die Dorfbewohner, dass sie nun doch selbst Sponsoren zur Fertigstellung gefunden hätten. So warteten wir meinen Besuch im Januar 2017 ab, um mit dem Dorfchef und der Elternvereinigung zu diskutieren ob es Sinn macht wenn wir mit dem Bau von weiteren 2 Klassenzimmern beginnen würden obwohl  wir wussten, dass wir sie nicht sofort fertig bauen können.

Als wir dann im Dorf ankamen, war gerade eine grosse Aufregung, da 15 Studenten aus GB kommen sollten, die mit ihrem Professor von der Uni  Dakar anfangen wollten 2 Klassenzimmer zu bauen!!!!! Sie hatten Spenden gesammelt und zugesichert, dass sie die 2 Klassenzimmer im Laufe des Jahres 2017 bauen werden. Wir freuten uns natürlich mit den Lehrern und den Schülern, aber so war unser Plan hinfällig. Spontan beschlossen wir, nun mit unserem Geld ein kleines Büro für die Lehrer des Collège zu bauen, was dankbar angenommen wurde. Ich hatte schon 4‘500 CHF überwiesen und damit konnten wir einen Raum mit 4×5 m bauen, der an die bestehenden 2 Klassenzimmer angebaut wurde.

Die Bauarbeiten gingen zügig voran und so konnte das Büro Anfang April 2017 bezogen werden. Das Lehrerteam ist sehr dankbar für diese Lösung und wir hoffen, dass zum Schuljahresbeginn 2017/18 die Schule komplett sein wird.

Baukosten: CHF 4‘485.-

Projekt Ausbau der Schule in Mbettite

Problematik der Schule:

Das Dorf Mbettite, in dem ich auch mehrere Patenkinder habe, liegt weiter im Süden, ca. 1 Stunde von der Stadt Mbour entfernt. Die Bevölkerung ist sehr arm (Bauern) und das Dorf ohne Strom. Dort ist  Anfang 2010 das Dach eines Klassenzimmers eingestürzt und hat ein Kind getötet. Dank einer Bilderauktion der Primarschule Mauren, deren Erlös vom LED verdoppelt wurde, konnte ich genügend Geld sammeln, um dieses Klassenzimmer neu zu bauen (eine Renovation war nicht mehr möglich). eingestürztes Dach

Als ich mich dann bei meinem Besuch mit den Lehrern und der Eltervereinigung zusammengesetzt habe, erfuhr ich, dass die Schule generell zu wenig Klassenzimmer hat und der Unterricht z.T. schichtweise durchgeführt werden muss oder in provisorischen Schilfhütten stattfindet.

Nach diesen Informationen hat mir „people-together“ spontan die Finanzierung  eines weiteren Klassenzimmers zugesagt. Noch ein anderes Klassenzimmer ist im Bau und wird nach und nach mit Geldern der Bevölkerung und des Staates gebaut, wassehr viel Zeit braucht. Dann wäre die Schule komplett und alle 6 Primarschulklassen können in Mbettite geführt werden. Ein geregelter Unterricht ist dann möglich und somit auch dessen Qualität.  Ein riesiger Fortschritt für Mbettite und die dazugehörenden 6 Dörfer, da immer mehr Kinder zur Schule gehen wollen.

Ausbau der Schule

Gerne möchte ich die Bauzeit der beiden Klassenzimmer kurz dokumentieren.

Mein Partner im Senegal, Malick Gueye, der im 50 km entfernten Mbour wohnt, hat sich bereit erklärt auch die Bauleitung in Mbettite zu übernehmen. Er hat meine anderen Neubauten im Norden Senegals geleitet und ist sehr zuverlässig. Unterstützt wird er dabei von Mathias Diouf, der aus dem Dorf stammt und die Patenschaften dort verwaltet. Ich muss erklären, dass in Mbettite eine andere ethnische Bevölkerung ist als die, zu der Malick gehört. Sie sprechen eine andere Sprache (Mathias hat übersetzt) und sind Christen. Die Mehrheit (90%) der Senegalesen und auch Malick sind aber Moslems.

Der Wunsch der Dorfbewohner war es, dass möglichst viel Handwerker aus den Familien des Dorfs beschäftigt werden.

Im November wurden die Ziegel für das erste Klassenzimmer gemacht und das ganze Material für die Maurer, das Dach, die Fenster und Türen bestellt. Anfang Dezember konnte mit den Bauarbeiten begonnen werden und 3 Wochen später war der Raum schon fertig gemauert und die Fenster und Türen drin. Mathias war jeden Tag auf der Baustelle und überwachte die Arbeiten, Malick war für die Organisation der Materialien und die Verhandlungen mit den Handwerkern zuständig. Da wir inzwischen wussten, dass wir noch ein 2. Klassenzimmer anbauen werden, haben wir mir mit dem Dach und dem Anstrich gewartet. rohbau vorderansicht

Anfang Januar 2011 wurden das Fundament und die Ziegel für das 2. Klassenzimmer gemacht. Für die Dachkonstruktion wurde aus Sicherheitsgründen eine besonders grosse Trägerverbindung gebraucht, die von Mbour angeliefert werden musste und deswegen teurer kam als geplant. Die Maurer schafften es, dass die zwei Klassenzimmer fertig waren, als ich im Februar mit meinem Mann nach Mbettite kam. Das Dach war montiert, die Fenster und Türen drin, es fehlten nur noch der betonierte Boden und der Anstrich. Ich war mit meinen beiden Helfern und den Handwerkern sehr zufrieden und konnte das bei einem Treffen mit den Dorfältesten, den Lehrern und der Elternvereinigung auch zum Ausdruck bringen. Eine grosse Welle der Dankbarkeit kam uns vonseiten der Dorfbevölkerung entgegen neues 2. klassenzimmer

Es ist nun schon das dritte Mal, dass ich positiv überrascht bin von dem Einsatz aller Beteiligten bei so grossen Bauprojekten. Alle helfen zusammen und es wird wirklich hart gearbeitet, um möglichst schnell fertig zu werden.

Die Baukosten beliefen sich auf ca. € 12’000.-, das Budget wurde trotz manchen Schwierigkeiten eingehalten.

Bau einer Realschule in Ndioum

Ndioum ist eine aufstrebende Gemeinde in der Sahelzone nahe der Grenze zu Mauretanien mit einem sehr grossem Einzugsgebiet von vielen kleinen Dörfern (auch Alwar), die bis zu 20 km entfernt im Busch verstreut sind. Dort gibt es zum Teil schon Primarschulen, aber keine weiterführenden Schulen. Alle Kinder müssen deswegen nach Ndioum gehen.

Problematik der Schule:

Eine Realschule gibt es in Ndioum seit vielen Jahren, die aber bei weitem nicht ausreicht. Eine zweite Schule (für 512 Kinder!) wird als provisorische Schule seit 2 Jahren geführt. Der Unterricht findet in den Räumen der Primarschule statt, was nur nachmittags von 15 Uhr bis 19.30 Uhr möglich ist, denn am Vormittag haben die Primarschüler Unterricht. Es hat dann oft Temperaturen bis zu 45°(!!), man fragt sich wie da überhaupt etwas gelernt werden kann. Auch die Stundenzahl ist nicht ausreichend für alle Fächer, die Lehrer und Schüler sind total deprimiert. Sie gehen aber auch an Samstagen zur Schule, um möglichst viel vom vorgegebenen Schulstoff zu lernen.

Die Gemeinde hat nun ein grosses Areal für den Neubau dieser zweiten Realschule zur Verfügung gestellt, und die Eltern haben mit eigenen Mitteln 4 provisorische Klassenzimmer erstellt. provisorisches Klassenzimmer Sie bestehen aus einem Holzgerüst und Schilfmatten, sind also nicht sehr stabil bei starkem Wind, der ab April oft weht. Für diese provisorischen Klassenzimmer habe ich inzwischen 80 Schultische und – Bänke anfertigen lassen. Diese wurden von den Handwerkern in Ndioum hergestellt, das Material musste jedoch von Dakar ( 450 km entfernt) antransportiert werden. Die Kosten für 1 Schulmöbel (Tisch und Bank zusammen) betrugen dadurch € 66.-, Gesamtkosten € 4960.- neue Schulmöbel

Ich habe das von der Gemeinde Ndioum zur Verfügung gestellte Areal gesehen wo die zukünftige Schule erbaut werden soll. Mit dem Direktor habe ich mich getroffen und versprochen, dass ich versuchen werde, Spender für den Bau von wenigstens 4 Klassenzimmern zu finden.

Bau der Schule:

Dank vieler Spenden und den Einnahmen eines Suppentages in Sulzberg/Vblg. konnte ich im April 2012 mit dem Bau von 2 Klassenzimmern für die Realschule beginnen. Auch hier war spürbar, wie sehr sich besonders die Elternvereinigung dafür engagiert, dass ihre Kinder bessere Bedingungen zum Schulbesuch erhalten. Der Direktor und ein Vertreter der Elternvereinigung waren jeden Tag auf der Baustelle und motivierten auch Lehrer und Schüler zu guten Leistungen, da sie nun eine neue Schule erhalten. So wurde auch noch 4 Wochen nach Beginn der Ferien unterrichtet, damit die Schüler die Uebertrittsprüfungen in die nächste Klasse oder das Gymnasium schaffen. Und diese Ziel wurde auch erreicht, trotz Hitze von bis zu 50°C!

Die beiden Klassenzimmer wurden im August 2012 fertig gestellt und Ute Wild war am 19. November in Ndioum zu deren Einweihung anwesend (ausführliche Beschreibung  im Jahresbrief 2012). Dort ergab sich auch die Möglichkeit zu einem Gespräch mit  Vertretern des Schulministeriums. Sie sind sich der prekären Lage in Ndioum sehr wohl bewusst, und der stellvertretende Minister des Departements hat versprochen alles daran zu setzen, dass der Staat seiner Verpflichtung, dem Bau von Schulen, nachkommt. Doch das kann dauern. 2 neue Klassenzimmer

Die Kosten für den Bau eines Klassenzimmers betrugen rund € 6000.-

Es war uns ein grosses Anliegen 2013  mindestens zwei weitere Klassenzimmer zu bauen, damit die Realschule wenigstens für jede Klasse ein Klassenzimmer hat. Die Klassen werden schon doppelt geführt und haben eine Schülerzahl von bis zu 60 Schülern!

Dank der Primarschule Mauren, die den gesamten Erlös von der Aufführung eines Weihnachtsmusicals für den “Teranga” zur Verfügung gestellt hat, konnte schon Anfang Januar 2013 mit dem Bau eines 3. Klassenzimmers begonnen werden. Dank einer weiteren Aktion des Weltladens und der Volksschule der Gemeinde Sulzberg konnten die Bauarbeiten im Februar 2013 abgeschlosssen werden.

Im April 2013 hatte die liechtensteiner Künstlerin Hermy Geissmann ihren 80. Geburtstag und sie bestimmte, dass der gesamte Erlös vom Verkauf ihrer Bilder drei humanitären Vereinen zugute kommt. Einer davon war TERANGA Senegal und wir durften über CHF 9000.- für den Bau des Collège in Ndioum entgegennehmen!

Im Laufe des Jahres erhielten wir noch mehrere grosszügige Spenden und so konnten wir bis November 2013 fünf neue Klassenzimmer bauen. Ausserdem hatten die Lehrer und Eltern des Collège beschlossen, dass sie mit einem Teil des Geldes von den Einschreibungen der Schüler noch 3 Klassenzimmer bauen wollen. Das geht nur in Etappen, aber die Mauern für die 3 Räume waren schon gemauert. Als provisorische Lösung wird ein Schilfmattendach darauf gelegt, nächstes Jahr wird dann das richtige Dach finanziert werden. Das ist ihr Beitrag zum Neubau der Schule und wirlklich sehr anerkenneswert. Denn mit diesem Geld müsste eigentlich das gesamte Schulmaterial bezahlt werden.

Ende November 2013 war die EWA in Eschen, an der das Schulzentrum Unterland an einem Stand selbstgemachter Sachen verkaufte. Der Erlös von CHF 6500.- kam dem Verein TERANGA Senegal für den Bau weiterer Klassenzimmer zugute.

Ausserdam erhielten wir von Niels Hörnö CHF 5000.- auch für das Collège Ndioum und so konnten wir noch weitere 2 Klassenzimmer anbauen.

Im Februar 2014 besuchte die Präsidentin Ute Wild das Collège und freute sich über die fast fertigen sieben neuen Klassenzimmer, die bei ihrem nächsten Besuch im November eingeweiht werden sollen.

Anfang 2014 machte TERANGA Senegal bei der Ausschreibung für den LGT Award mit. Wir kamen mit unserem Schulprojekt “Collège Ndioum” unter die 3 besten Projekte und erhielten einen Anerkennungspreis von € 6’000 für den Bau eines weiteren Klassenzimmers. Dank weiterer grosszügiger privater Spenden konnten wir bis Oktober 2014 noch zwei Klassenzimmer bauen. Mit dem Bau von 9 neuen Klassenzimmern hat TERANGA Senegal nun das Projekt “Collège Ndioum” abgeschlossen.

Im November 2014 wird die Präsidentin Ute Wild mit vier weiteren Begleitern zur Einweihung der Schule nach Ndioum reisen.

Von Dezenber 2015 bis März 2015 konnten wir dank der grosszügigen Spende von “Garndrang”, die am Weihnachtsmarkt in Vaduz Mützen für uns verkauft haben ( 14’600 CHF), drei Klassenzimmer in 2 Primarschulen in Ndioum bauen. An der Primarschule Amadou Hane ersetzten wir 2 Schilfmattenprovisorien durch gemauerte Räume. Diese Schule hat uns schon im Jahr 2011 um Unterstützung gebeten. Damals hatte aber das Collège oberste Priorität. Da die provisorischen Räume immer noch bestanden, wollten wir dieser Schule gerne helfen, damit die Kinder einen geregelten Unterricht erhalten können.

Im Dezember 2014 konnte ein Provisorium in dieser Schule durch ein gemauertes Klassenzimmer ersetzt werden! Ute Wild war Mitte November mit einer kleinen Delegation aus Liechtenstein in dieser Schule. Wir konnten uns in einem sehr informativen Gespräch mit dem Rektor der Schule und einigen Lehrern ein Bild über die Schule machen, die seit 8 Jahren besteht. Es werden dort 422 Schüler unterrichtet in 12 Klassen. 10 Klassen haben ein Klassenzimmer und 2 werden in provisorischen Schilfmattenhütten unterrichtet. Bei unserem Rundgang haben wir bemerkt, dass 2 Klassenzimmer noch keinen betonierten Boden haben. Diese Klassenzimmer wurden von den Eltern nach und nach gebaut und für die Betonierung reichen ihre Finanzen nicht. Die Kinder und die Lehrerin leiden sehr unter dem Staub. So haben wir beschlossen in den Weihnachtsferien in diesen 2 Räumen den Boden zu betonieren. Mit dem Erlös von “Garndrang” beim Vaduzer Weihnachtsmarkt können wir das zweite Provisorium ersetzen, das beim Besuch von Ute Wild im März 2015 eingeweiht wurde.

Bau eines Raumes für die Schulkantine 2017 

Die Primarschule Amadou Hane in Ndioum kennen wir schon seit 5 Jahren. Sie ist die Schule in Ndioum, die regelmässig die besten Ergebnisse bei den Uebertrittsprüfungen erzielt. Ich besuche sie jedes Mal wenn ich in Ndioum bin, denn TERANGA Senegal hat dort schon 2 Klassenzimmer gebaut und mit dem Direktor besteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Schule hat 10 Klassen mit ca. 500 Schülern.

Seit einem Jahr besteht nun die Regelung, dass vom Staat an mehreren Tagen in der Woche eine Schulkantine finanziert wird. So können die Schüler, wenn sie nachmittags Schule haben, dort essen. Oft ist das die einzige Mahlzeit, die sie an dem Tag zu sich nehmen. Oft kommen die Schüler ohne Frühstück zum Unterricht, denn besonders vor der Regenzeit (Ende des Schuljahres) gibt es sehr viele Familien, die nicht genügend zum Essen haben. Für die Zubereitung stellen sich dann ein paar Mütter zur Verfügung, sie machen das unentgeltlich. Meistens gibt es viel Reis und ein wenig Fisch und Gemüse. Ich habe im November 2016 die Schule wieder besucht und gesehen wie die Frauen kochen, es geht immer sehr lustig dabei zu. Sie machen das unter einem Baum im Schulhof, damit sie im Schatten sind. Solange das Wetter nicht zu heiss ist und kein Wind geht, ist das eine gute Lösung. Doch das ist leider nur ein paar Monate im Jahr so. Meistens herrschen Temperaturen über 40 Grad und es bläst ein heftiger Wind, der den Sand aufwirbelt. Man sieht dann fast die Hand vor Augen nicht, ich habe das auch einmal erlebt. Für diese Zeit brauchen die Frauen dringend einen Raum, in dem sie arbeiten können und auch ihre Materialien aufbewahren. Ich habe bei meinem Besuch im Januar 2017 einen Unterstand gesehen, der zwar vor der Sonne, aber nicht vor dem Wind schützt.

TERANGA Senegal hat nun beschlossen, dass wir den Frauen gerne den benötigten Raum bauen möchten. Die Grösse von 4×4 m wäre ausreichend und würde ca. CHF 4‘000.- kosten. Da wir wissen, dass manche Spender/innen  gerne speziell Frauenprojekte unterstützen wollen, wenden wir uns mit dieser Bitte an Sie. Es wäre schön wenn die Schulkantine im nächsten Schuljahr eine feste Bleibe hätte – DANKE !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Juni 2017:

Dank grosszügigen Spenden von privater Seite und den Spenden zum Gedenken von Ingrid Yrly-Negele konnten wir im Mai 2017 den Raum für die Schulkantine bauen.

Die Arbeiten gingen zügig voran, obwohl es war schon 45 Grad heiss war und nur in den Morgenstunden gearbeitet werden konnte. Die Frauen konnten ihr Glück gar nicht fassen. Nach nur 4 Wochen Bauzeit war die Kantine fertig, aber noch nicht verputzt.

Der Projektleiter Malick fuhr dann nach Mbour, um dort die Bauarbeiten für das Collège in Mbettite zu überwachen und den Ramadan zu  verbringen.

Im Juni wurde die Kantine von den Frauen eingerichtet, d.h. alles nötige Material kann nun dort gut verschlossen aufbewahrt werden. Im neuen Schuljahr kann bei ungünstiger Witterung auch dort gekocht werden. Ein herzliches Dankeschön sagen die Frauen von Ndioum!

Kosten:  3‘800.- CHF

Nachdem diese Klassenzimmer gebaut waren, konnten wir eine weitere Primarschule in Ndioum ausbauen. Diese Schule heisst Wouladoubery, hat 189 Schüler, 5 Klassen und 2 gemauerte Klassenzimmer, die der Staat gebaut hat. Drei  Schilfmattenprovisorien mussten ersetzt werden. Eine Organisation hatte versprochen das zu übernehmen, doch leider ist bis heute nichts verwirklicht worden. Ute Wild kennt das Quartier, in dem die Schule ist und hat auch Bezug zu einem Kind, das dort zur Schule geht. Ein Klassenzimmer konnten wir mit dem Erlös vom Vaduzer Weihnachtsmarkt bauen. Im März 2015 erfuhren wir dann, dass die Organisation, die 3 Klassenzimmer versprochen hatte, nun doch anfängt zu bauen. das ist ein grosses Glück für diese Schule und so konnten wir uns anderen Projekten zuwenden.

Im Jahr 2015 wurden nun alle Spenden für den Ausbau der Primarschule in Doubangué verwendet. Dort konnten wir dank grosszügiger Spenden von privaten Gönnern und der Stiftung PRONOIA 2 Klassenzimmer und 2 Toiletten bauen. Die Dorfbewohner sind unendlich dankbar und haben Ute Wild einen überaus herzlichen Empfang bei ihrem Besuch im März 2016 bereitet.

Das Dorf Doubangué liegt im Norden Senegals, ca. 500 km von der Hauptstadt Dakar entfernt. Die Bevölkerung in dieser Region lebt hauptsächlich vom Reis- und Hirseanbau und von der Viehzucht. Das reicht kaum um eine Familie ernähren zu können, aber es gibt dort keine Möglichkeiten, um eine andere Arbeit zu finden. Vor der Regenzeit gibt es viele Familien, die nicht jeden Tag etwas zu essen haben. Ausserdem herrscht ein sehr extremes Klima, 7 Monate im Jahr liegen die Temperaturen über 40° und es geht meistens ein sehr starker Wind, der den Sand aus der Sahara bringt. Gott sei Dank fliesst in der Nähe ein Nebenfluss des Senegalflusses, der in der Regenzeit viel Wasser führt und das Land überschwemmt für den Reisanbau.

Doubangué gehört zur Gemeinde Ndioum, das 12 km entfernt ist und hat 1450 Einwohner. Die Schule ist im Aufbau begriffen, das heisst, der Staat hat die Schule genehmigt, aber vor 5 Jahren nur 2 Klassenzimmer gebaut, statt der benötigten 5 Klassenzimmer. Die Elternvereinigung hat ein provisorisches Klassenzimmer aus Schilfmatten gebaut, das jedes Jahr erneuert werden muss. Ausserdem dürfen die Klassen bei extremer Witterung die Räume der Koranschule mitbenützen. Ein geregelter Unterricht ist so nicht möglich. 3 Lehrer unterrichten die 6 Klassen.

Vor 1 Jahr hat der Direktor der Schule an TERANGA Senegal e.V. eine Anfrage für den Bau von 3 Klassenzimmern gerichtet. Im März 2015 war Ute Wild im Dorf und hat sich ein Bild von den dortigen Verhältnissen gemacht. Im Dorf herrscht eine gute Atmosphäre, alle Dorfbewohner helfen sich gegenseitig in Notzeiten, die Frauen haben einen Gemeinschaftsgarten angelegt, es gibt einen Wasserturm, der mit Solarstrom betrieben wird, und es ist für senegalesische Verhältnisse sehr sauber im Dorf. Mit dem Direktor und dem Präsident der Elternvereinigung hat Ute Wild ein informatives Gespräch geführt.Danach war klar, dass dieses Dorf unsere Unterstützung verdient hat.Im Juni 2015 hatten wir genügend Spenden erhalten, dass wir den Bau eines Klassenzimmers finanzieren konnten. Anfang September war der Bau schon fertiggestellt. Dazu ist zu sagen, dass wir keine Kabel für elektrischen Strom und keine Wasserleitungen legen müssen, sondern die Klassenzimmer ganz einfach nach senegalesischer Art gebaut werden. So können wir für CHF7‘000.- ein Klassenzimmer, mit gutem Fundament im Sand, bauen. Unser Projektleiter vor Ort kontrolliert und koordiniert die Bauarbeiten seit 7 Jahren sehr zuverlässig. Ute Wild ist zweimal/Jahr im Senegal und kontrolliert die Belege und Abrechnungen.

Oktober 2015

Dank der Spende von CHF 5‘000.- der Stiftung PRONOIA, Vaduz, konnten wir im September mit dem Bau des 2. Klassenzimmers beginnen. Die Bauarbeiten mussten für 2 Wochen wegen heftiger Regenfälle unterbrochen werden. Deswegen war es nicht möglich bis zum Schuljahrbeginn Anfang Oktober das neue Klassenzimmer fertigzustellen.

November 2015

Fertigstellung des 2. Klassenzimmers.

Dezember 2015

Bau von 2 Toiletten

Damit ist das Projekt Doubangué für uns abgeschlossen.

Kosten:

2 Klassenzimmer: CFA  8‘300‘000  =  CHF 13‘833

2 Toiletten: CFA  1‘875‘000  =  CHF  3‘125

Bau von 3 Klassenzimmern für Collège Mbettite 2016/17

Das Dorf Mbettite liegt ca. 130 km südöstlich von Dakar. Von der geteerten Strasse muss man auf einem Sandweg 6 km weit in den Busch fahren. Die Hütten von Mbettite liegen recht verstreut, das Dorf  besteht aus 5 Weilern, die Einwohnerzahl wird auf 1000 geschätzt. Im Umkreis von 10 km liegen weitere 5 Dörfer, die sich nun zusammengeschlossen haben und den Antrag für eine weiterführende Schule (Collège) gestellt haben. Davon würden ca. 5’000 Menschen profitieren. Inzwischen ist der Bau bewilligt und die nötigen Papiere sind in den Händen der Dorfbewohner. Mit dem in allen Dörfern gesammelten Geld konnten 3 Tonnen Zement gekauft werden und die ersten Ziegel sind schon gemacht. Das zeigt die enorme Wichtigkeit, die dieses Collège für die Menschen hat. Sie möchten unbedingt im Schuljahr 2016/17 mit dem Lehrbetrieb anfangen können.

TERANGA Senegal konnte im März 2016 mit dem Bau des ersten Klassenzimmers beginnen. Da von der Bevölkerung  schon sehr viele Ziegel angefertigt worden waren, gingen die Vorbereitungen für den Bau zügig voran. Unser Projektleiter Malick Gueye war positiv überrascht wie gut die Zusammenarbeit mit den Dorfbewohnern war. Es musste ein bewachter Lagerplatz für das Material gefunden werden, und auch die Wasserbeschaffung war ein Problem, da der Wasserturm in der Nähe der Baustelle leider kaputt war. Die Frauengruppe von Mbettite hatte extra eine Wasserleitung zu diesem Turm legen lassen, doch nun musste das Wasser ziemlich weit entfernt von einem Brunnen geholt werden. Der Verwalter unserer Patenschaften in Mbettite, Mathias Diouf, war dabei eine grosse Hilfe. Er war jeden Tag auf der Baustelle und kontrollierte ob die Anweisungen von Malick Gueye, der 50 km entfernt von Mbettite wohnt,  auch korrekt ausgeführt wurden.  So konnte das erste Klassenzimmer nach nur 8 Wochen  Bauzeit schon fertiggestellt werden.

Nachdem gegen Ende der Bauzeit der Wasserturm immer noch nicht repariert war, fragten wir nach wo denn das Problem  liegt. Wir erfuhren, dass die Kosten für das Mieten einer Spezialmaschine für die Reparatur zu hoch waren. Das Material war aber vorhanden. Inzwischen war die Situation für 5 betroffene Dörfer  ohne sauberes Trinkwasser recht prekär geworden. Die umliegenden Brunnen gaben nur verschmutztes Wasser her. So litten Menschen und Tiere. Eine Anfrage bei der Gemeinde Mauren um Unterstützung ergab, dass sie bereit war die Reparatur des Wasserturms zu bezahlen. Die Bevölkerung war unendlich dankbar und hat als Gegenleistung  mit dem Bau von 2 Toiletten für das Collège angefangen. Sie haben uns versprochen, dass sie alles selbst finanzieren und bauen wollen bis zu Beginn des neuen Schuljahres.

Im August 2016 hat unser Verein eine grosszügige Spende von CHF 10‘000.- von der Stiftung PRONOIA in Vaduz erhalten. So konnten wir den Bau des 2. Klassenzimmers finanzieren. Auch dieses Mal war die Zusammenarbeit mit den Dorfbewohnern ausserordentlich gut. Die Dankbarkeit für die Reparatur des Wasserturms war überall zu spüren. Der Bau wurde pünktlich zum Schuljahrsbeginn Mitte Oktober fertig. Auch haben wir 30 Schulmöbel anfertigen lassen, die wir mit der Spende von PRONOIA bezahlen konnten. TERANGA Senegal e.V. bedankt sich herzlich auch im Namen der Bewohner von Mbettite für die grosszügige Unterstützung.

 Kosten der beiden Klassenzimmer für das Collège Mbettite:

1. Klassenzimmer:

Material und Baukosten                       6‘934 CHF

Transportkosten                                         463 CHF

Total                                                7‘397 CHF

2. Klassenzimmer von PRONOIA finanziert:

Material und Baukosten                       5‘710 CHF

Transportkosten                                         338 CHF

Total                                                               6‘048 CHF

Löhne Projektleiter                                   892 CHF

 Kosten für 30 Schulmöbel                    2‘265 CH

Gesamtkosten                                           9‘205 CHF

Die Restsumme von 795 CHF haben wir in unser Budget für den Bau eines Lehrerzimmers im von uns erbauten Collège in Ndioum genommen. Die Bauarbeiten dafür haben Anfang Oktober begonnen. Wir hoffen, dass dies im Sinne der Stiftung ist.

3. Klassenzimmer für das Collège  März – Juli 2017

Im 2. Halbjahr 2016 bis Ende März 2017 hat der Martin-Luther-Bund entschieden, dass er mit den schweizweit gesammelten Kollekten für Teranga Senegal ein drittes Klassenzimmer für das Collège in Mbettite finanzieren wird. Nach der HV im Februar 2017 konnte schon die erste Tranche von 4‘900.- überwiesen werden. Mit diesem Geld konnten die Ziegel angefertigt und mit dem Fundament begonnen werden. Bis Ende Mai erhielt unser Verein genügend Spenden, um dieses 3. Klassenzimmer fertigzustellen. Die 2. Tranche vom MLB war noch nicht eingegangen, aber die Zeit drängte, denn die Regenzeit stand vor der Tür und unser Projektleiter weilte gerade für einige Zeit in dieser Gegend. Anfang Juni konnten wir mit dem Bau beginnen und Anfang Juli war das Klassenzimmer fertig.

Kosten 3. Klassenzimmer:   7‘756.-  CHF

Dieses Klassenzimmer war teurer als die anderen beiden, da wir alle Ziegel selbst anfertigen mussten. Beim ersten und zweiten Klassenzimmer hatten die Leute von Mbettite schon einen grossen Teil der Ziegel hergestellt (als ihren Beitrag zum Bau des Collège).